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Archiv zum Thema ‘Betriebliches Umweltmanagement‘

natureOffice und UIP (Union Industrie Paraguay) einig über die Integration des freiwilligen Klimaschutzes in Paraguays Industrie

7. Januar 2010
von Björn

Andreas Weckwert von natureOffice (l.) und Lic. Gustavo Volpe, Presidente UIP

Lic. Gustavo Volpe, Presidente UIP, nennt es beim Namen: “Wenn wir als Industrieverband nicht anfangen, den Klimaschutz breitflächig in die unterschiedlichsten industriellen Strukturen zu integrieren und zwar auf höchstem internationalen Standard, wird unserem Land dieses Zögern noch teuer zu stehen kommen. Wir spüren bei den verschiedensten Treffen, Meetings und Veranstaltungen eine große Bereitschaft und den festen Willen der meisten Unternehmer sich im Klimaschutz zu engagieren. Deshalb freuen wir uns ganz besonders über die intensive Zusammenarbeit mit natureOffice”, so Volpe am Rande eines Vorstandstreffens der UIP in Asunción.


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Betriebl. Umweltmanagement 2/12: Umweltmanagement im Unternehmen. Darauf kommt es an.

6. November 2009
von Björn

Willkommen beim Teil 2 unserer Wissens-Serie. Für uns bei natureOffice ist das klimaneutrale Drucken der Einstieg in eine nachhaltige Medienproduktion. Doch auch in anderen Bereichen beziehungsweise Unternehmen kommt dem Bereich Umweltmanagement eine stetig wachsende Bedeutung zu. Allen voran Großunternehmen wie die Deutsche Bank oder Deutsche Telekom setzen auf nachhaltiges Umweltmanagement und auch bei kleineren und mittelständischen Betrieben ist der Einstieg in vielen Bereichen bereits gemacht.


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Betriebl. Umweltmanagement 1/12: Nachhaltigkeit – was heißt das eigentlich? Der Versuch einer Begriffsdefinition

23. Oktober 2009
von Björn
Der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist zur Zeit in aller Munde. Aber ist er wirklich so klar, wie jeder ihn für sich anwendet? Populärwissenschaftlich betrachtet beschreibt Wikipedia das Konzept der Nachhaltigkeit „die Nutzung eines regenerierbaren Systems in einer Weise, dass dieses System in seinen wesentlichen Eigenschaften erhalten bleibt und sein Bestand auf natürliche Weise nachwachsen kann“. http://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit
Und was sagt das Lehrbuch? Die Herausgeber des Buches „Betriebliches Umweltmanagement“ haben sich auf die Suche gemacht. Gleich im ersten Kapitel wird deutlich: So einfach ist das mit der Nachhaltigkeit nicht.
Doch der Reihe nach. Auf der Suche nach dem Nachhaltigkeitsursprung landet man in Rio de Janeiro. Hier fand 1992 die Konferenz für „Umwelt und Entwicklung“ der Vereinten Nationen statt. http://www.hdg.de/lemo/html/WegeInDieGegenwart/Weltpolitik/globaleAufgabenBody.html
Seit der Rio-Konferenz ist das Leitbild des „sustainable development“ aus der politischen und wissenschaftlichen Diskussion nicht mehr wegzudenken. Im Umfeld davon finden wir immer häufiger den Begriff Nachhaltigkeit, der in seinem Ursprung nichts anderes als eine adäquate Übersetzung von „sustainable“ ist.
Zunächst wird das Wort „nachhaltig“ hauptsächlich im Zusammenhang mit der Ressourcenbewirtschaftung (z. B. nachhaltige Wasserwirtschaft) eingesetzt. Heute findet Nachhaltigkeitsbegriff zunehmend willkürlich und inflationär Verwendung.
Da gibt es die schwache Nachhaltigkeit (weak sustainability), die in Unkenntnis der Bedürfnisse und Wünsche künftiger Generationen davon aus geht , dass es unerheblich ist, in welcher Form – ob natürlich oder menschengemacht – das „Gesamtkapital“ weiter gegeben wird, solange sein aggregierter Geldwert nicht abnimmt.
Es gibt auch die strikte oder starke Nachhaltigkeit (strong sutainability), die keinerlei Substitution von natürlichem durch Menschen gemachtes Kapital zulässt.
Und es gibt die (kritische) ökologische Nachhaltigkeit, die die Notwendigkeit einer Substitution natürlicher Ressourcen kurz- bis mittelfristig erkennt, jedoch nur dann, wenn ein kritischer natürlicher Ressourcenbestand nicht unterschritten wird.
Im Gegensatz zu den ersten beiden Konzepten, die erhebliche Nachteile haben, dominiert in der Nachhaltigkeitsdiskussion gegenwärtig der dritte Ansatz obwohl auch er noch keine unmittelbar verwendbaren Vorschläge für die Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung gibt.
Auf der Suche nach Konsensbereichen in den dargestellten unterschiedlichen Auffassungen scheint für die künftigen Wege der nachhaltigen Entwicklung, so das Resumee der Autoren, die Definition im 1987 veröffentlichten Brundtlandbericht am besten geeignet.
Nach der Brundtland-Definition ist eine Entwicklung dann nachhaltig, wenn sie die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht mehr befriedigen können. http://www.nachhaltigkeit.aachener-stiftung.de/artikel/brundtland_report_1987_728.htm
Diese Definition beinhaltet vier wesentliche Erkenntnisse, die nicht mehr allein das Ob, sondern auch das Wie in den Mittelpunkt stellen:
1. Der Schlüssel für die Gestaltung nachhaltiger Entwicklungsprozesse liegt in der Auseinandersetzung mit den menschlichen Bedürfnissen.
2. Das betrifft die Bedürfnisse sowohl der gegenwärtigen als auch der zukünftigen Generationen.
3. Gleichzeitig ist damit die ethische Forderung nach einem Ausgleich zwischen Industrie- und Entwicklungsländern verbunden.
4. Auch wird die Einsicht verknüpft, dass ökonomische, soziale und ökologische Entwicklungen notwendig als eine innere Einheit zu sehen sind.
Mit anderen Worten: Eine nachhaltige Entwicklung bedeutet nichts anderes, als die ökonomischen und sozialen Interessen im Allgemeinen und von Industrie- und Entwicklungsländern im konkreten unter einen Hut zu bringen. Damit ist Nachhaltigkeit nicht nur eine wichtige Aufgabe, sondern vor allem auch eine große Herausforderung, die nur dann gelingen kann, wenn den diversen Theorien ein zielorientiertes und gemeinsames Handeln aller Beteiligten folgt.
Warum dieses Thema im Blog von natureOffice zu finden ist? Weil die nachhaltige Medienproduktion für uns ein wesentliches Thema der Zukunft ist. Klimaneutrales Drucken ist Teil einer Nachhaltigkeitsstrategie, sowohl für Druckereien als auch für Unternehmen. Entsprechend dem oben aufgeführten Nachhaltigkeitsbegriff unterstützen wir Druckereibetriebe bei der Einsparung und Vermeidung von CO2, wir decken erhebliche Einsparpotenziale auf und helfen so, den CO2-Fußabdruck des Unternehmens Stück um Stück zu verkleinern.
Wer mehr zum Thema „Nachhaltiges Unternehmensmanagement“ wissen möchte, der wirft am besten einen Blick in das Lehrbuch oder schaut demnächst hier in den Blog.


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Neue Wissens-Serie: Betriebliches Umweltmanagement

23. Oktober 2009
von Björn
Liebe Leser,
wenn es um die Zukunft einer erfolgreichen Unternehmensführung geht, rückt ein Thema immer mehr in den Vordergrund: Das betriebliche Umweltmanagement. Doch was wird eigentlich darunter verstanden? Welche Konzepte werden wie umgesetzt? Und gibt es einen Maßnahmenkatalog, an dem sich alle Unternehmen orientieren können? natureOffice hat sich auf die Suche nach Antworten gemacht. Ab sofort können Sie auf diesen Blog zurückgreifen, wenn es um Know-how rund um das betriebliche Umweltmanagement geht. In der neuen Kategorie “Wissen” finden Sie in regelmäßigen Abständen lesenswerte Artikel über Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Klimaneutralität und angrenzende Gebiete – aufgepeppt mit Links zu informativen Quellen, ergänzt um Hintergrundinformationen zu den wichtigsten Details.
In insgesamt zwölf Teilen möchten wir unsere Kunden, Partner und alle interessierten Blogger rund um das Thema “Betriebliches Umweltmanagement” auf dem Laufenden halten. Wissenschaftlich fundiert, in einer Sprache, die jeder versteht.
Ein Garant für beides ist Herr Prof. Dr. Jens Pape vom Lehrstuhl Unternehmensführung der FH Eberswalde, der unserem Redaktionsteam beratend zur Seite steht. Herr Pape ist Mitglied im Umweltgutachterausschuss beim Bundesumweltministerium sowie Mitarbeiter im Normenausschuss Grundlagen des Umweltschutzes beim DIN. Von 1996 bis 1998 war er Vorstandsmitglied des Doktoranden-Netzwerks Nachhaltiges Wirtschaften (DNV) e. V.  – mit anderen Worten: Ein mehr als kompetenter Partner für eine fundierte Annäherung an das Thema Nachhaltigkeit.
Also – los geht’s. Im ersten Teil der Serie steht die Bedeutung eines großen, wichtigen Wortes im Mittelpunkt: Nachhaltigkeit. Oft missverstanden, oft falsch und inflationär gebraucht wird Nachhaltigkeit leider viel zu selten wirklich umgesetzt. Was versteht man also unter Nachhaltigkeit, wie wird sie definiert und gibt es eine allgemeingültige Bedeutung? Die Antworten finden Sie hier. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr natureOffice-Team

Betriebl. Umweltmanagement

Liebe Leser,

wenn es um die Zukunft einer erfolgreichen Unternehmensführung geht, rückt ein Thema immer mehr in den Vordergrund: Das betriebliche Umweltmanagement. Doch was wird eigentlich darunter verstanden? Welche Konzepte werden wie umgesetzt? Und gibt es einen Maßnahmenkatalog, an dem sich alle Unternehmen orientieren können? natureOffice hat sich auf die Suche nach Antworten gemacht. Ab sofort können Sie auf diesen Blog zurückgreifen, wenn es um Know-how rund um das betriebliche Umweltmanagement geht. In der neuen Kategorie “Wissen” finden Sie in regelmäßigen Abständen lesenswerte Artikel über Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Klimaneutralität und angrenzende Gebiete – aufgepeppt mit Links zu informativen Quellen, ergänzt um Hintergrundinformationen zu den wichtigsten Details.

Zum Start der neuen Kategorie möchten wir in insgesamt zwölf Teilen unsere Kunden, Partner und alle interessierten Blogger rund um das Thema “Betriebliches Umweltmanagement” auf dem Laufenden halten. Wissenschaftlich fundiert, in einer Sprache, die jeder versteht.


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Betriebliches Umweltmanagement: Nachhaltig Wirtschaften im Unternehmen

8. Oktober 2009
von Björn

Betriebliches UmweltmanagementEin Engagement im Klimaschutz ist ein wichtiger Baustein innerhalb einer Nachhaltigkeitsstrategie, aber nur einer unter anderen. Wir engagieren uns seit Jahren im Bereich des freiwilligen Klimaschutzes und einer ganzheitlichen Umweltstrategie für Unternehmen. Mit der vierten Auflage erscheint soeben die neue Ausgabe des Lehrbuchs „Betriebliches Umweltmanagement“ der Autoren Prof. Dr. Jens Pape und Dr. Annett Baumast im Ulmer Verlag. Wir freuen uns, dass dieses herausragende Lehrbuch ab sofort klimaneutral hergestellt wird.


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