von Andreas Weckwert
natureOffice spricht sich offen gegen die vielerorts ĂŒbliche Praxis aus, beim Handel mit CO2-Minderungszertifikaten aus Klimaschutz-Projekten mit ei-nem Preisaufschlag von bis zu 20 % zu operieren.
âWir sind strikt dagegen, dass mit Intransparenz und Verwirrung in der Preisstruktur beim Zwischenhandel mit CO2-Emissionsminderungs-Zertifikaten Unsicherheit geschaffen wird. Die zu Recht oft gestellte Frage, was mit dem Geld fĂŒr die CO2-Emissionsminderung passiert, bzw. wer in den diversen Handelsstufen wieviel verdient, spiegelt die Unsicherheit derer wider, die sich engagieren wollen”, beklagt Andreas Weckwert von na-tureOffice, zustĂ€ndig fĂŒr Projektentwicklung.
Offenheit und Transparenz in allen Phasen der Prozesse im freiwilligen Kli-maschutz ist ein unbedingtes MuĂ, um das bisher bestehende Engagement auszubauen und das notwendige, dauerhafte Vertrauen zu schaffen. Ein privatwirtschaftlich organisiertes Unternehmen – wie natureOffice auch – kann nicht so operieren wie eine gemeinnĂŒtzige Stiftung, dennoch muĂ aber klar und nachvollziehbar sein, fĂŒr welche Leistung welche GebĂŒhren anfallen.
natureOffice grenzt sich hier klar vom Wettbewerb ab. âFĂŒr uns und unsere Leistungen ist es oberste PrioritĂ€t, dass Kunden darauf vertrauen können, dass das Geld fĂŒr die Minderungszertifikate auch wirklich in vollem Umfang im Klimaschutz ankommen. Der Prozess der Kompensation ĂŒber Zertifikate wird immer abgekoppelt von Beratungs- und Produktleistungen direkt mit hoch anerkannten und geprĂŒften Stiftungen und gemeinnĂŒtzigen Organisa-tionen durchgefĂŒhrt.”, so Weckwert weiter.

