„Wir wollen den nachfolgenden Generationen eine intakte Umwelt hinterlassen können. Deshalb steht bei der ColorDruck Leimen GmbH das Engagement für die Umwelt an erster Stelle”, erklärt Joachim Beigel, Geschäftsführer von ColorDruck Leimen. Das Unternehmen vertritt die Philosophie, dass nur eine unbedenkliche Rohstoffkette ein dauerhafter Bestandteil des Druckereigeschäfts sein kann.

Bild: Joachim Beigel und Stafan Fickinger, Geschäftsführer bei ColorDruck Leimen, bei der übergabe des Zertifikats duch Andreas Weckwert (natureOffice)
Aus diesem Grund wurde ColorDruck Leimen erst kürzlich durch das Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. „Da auch der Heidelberger Stadtwald FSC zertifiziert wurde, ist nun der natürliche Kreislauf vom Rohstoff Holz bis zum Endprodukt Papier geschlossen”, erläutert Joachim Beigel.
Ziel der Zertifizierung ist es, Forstbetriebe und deren Produkte nach spezifizierten sozialen, ökologischen und ökonomischen Kriterien zu bewerten. Durch die Vergabe des Zertifikats wird dem Endverbraucher die Herkunft des Produkts aus einem nachhaltig und umweltverträglich arbeitenden Forstbetrieb bestätigt.
Streng geprüfte Produktionsabläufe
Bei ColorDruck Leimen wurden die gesamten Produktionsabläufe von einem Auditor anhand der strengen FSC-Kriterien geprüft und zertifiziert. Das Unternehmen ist nun berechtigt, das FSC-Label auf Druckobjekten abzudrucken und somit den aktiven Umweltschutz zu dokumentieren.
Darüber hinaus bekennt sich die mittelständische Druckerei zum „Klimaneutralen Drucken”. Dabei werden die CO2-Emissionen ausgeglichen, die beim Drucken entstehen. Dies geschieht durch den Ankauf und die verbindliche Stillegung von Zertifikaten aus hochwertigen und anerkannten Klimaschutzprojekten. Alle Produkte, angefangen bei Broschüren, Kalender und Geschäftsberichte, können mit dem Qualitätszeichen „klimaneutral gedruckt” angeboten werden. „Die Option “Klimaneutrales Drucken” steht dem interessierten Kunden jederzeit zur Verfügung”, so der Geschäftsführer. Die Kunden erhalten ein Zertifikat, das ihnen den klimaneutralen Einkauf bestätigt. Darin steht, welche Menge an CO2-Emissionen für das jeweilige Druckerzeugnis neutralisiert wurde. “Somit tragen wir aktiv zum Klimaschutz bei und schaffen einen echten Mehrwert für unsere Kunden”, betont Joachim Beigel.
Berechnung über natureOffice Verfahren
Die Berechnung der CO2-Emissionen erfolgt nach dem natureOffice Verfahren für klimaneutrale Druckerzeugnisse, das auf die jeweilig unterschiedlichen Begebenheiten jeder Druckerei individuell angepasst wird. Dabei wird unter Einbeziehung der Parameter Vorstufe, Papier, Druck, Farbe, Druckplatten, Verarbeitung, Personaleinsatz, Wärme und Distribution eine Emissionsbilanz des Druckauftrages erstellt.