von Björn
Ein erstes, leicht positives Zeichen vom G8-Gipfel in L’Aquila? Mit Barack Obama bekennt sich auch die USA zum Klimaschutz. Mehr als zwei Grad Erwärmung sollen es nicht werden.
Und die Halbierung der CO2-Emissionen bis 2050 steht weiter auf dem Programm. Ob dieses Ziel allerdings realistisch erreichbar ist bezweifelt unter anderem Tobias Münchmeyer, Klimaschutzexperte von Greenpeace. Er zeigt sich “bitter enttäuscht vom Ergebnis dieses ersten G8-Gipfels mit Obama”. Auch Kathrin Gutmann vom WWF sucht trotz positiver Meinung über die Einigung nach den konkreten Folgerungen und Handlungen.
Bleibt prinzipiell fraglich, ob die Zwei-Grad-Marke überhaupt noch zu erreichen ist – egal mit welchem Aufwand. Aber bleiben wir weiter optimistisch und hoffen, dass sich China, Indien und Brasilien anschließen. Dies wäre absolut notwendig – sonst bleibt das Ziel illusorisch.

