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Archiv der Kategorie ‘Klimaschutz‘

Warum Amerikanische Firmen klimaneutral Drucken lassen.

29. Juni 2010
von Andreas Weckwert

Und sie tun es doch. Allen Unkenrufen zum trotz engagieren sich mehr Unternehmen im aktiven Klimaschutz als landläufig angenommen. Von Starbucks, der Schokolade mit den Sparvoschlägen oder den unzähligen Hinweisschilder man möge doch beim Energiesparen mitmachen, haben wir bereits berichtet. Heute wollen wir der Frage nachgehen warum man im Land der großen Freiheit, in dem die persönliche Freiheit und Unabhängigkeit scheinbar über allem steht es dennoch eine wachsende Zahl von Unternehmen gibt die sich, abseits des scheinbaren Mainstreams, für Dinge einsetzen von dem wir in Europa annehmen sie würden den Amerikaner nicht interessieren.

Da ist Timm, ein alt Woodstocker, der am Strand von Waikiki einen keinen Surfshop betreibt und der immer mal wieder eine kleine Anzahl Flyer drucken lässt. Er berichtet uns dass er rein zufällig von der Möglichkeit gehört hat die CO2 Emissionen die bei der Produktion seiner Flyer anfallen zu kompensieren. Und als er hörte, dass die Mehrkosten hierfür grade mal 2,75 Dollar ausmachten hat er gleich noch einen Schwung neuer Visitenkarten mit drucken lassen. Später verriet er uns noch, dass auf seinen alten Visitenkarten immer noch die alte Adresse stand und es nach fast 5 Jahren höchste Zeit für neue wurde. Oder die Life Guard Foundation für die es schon fast eine Selbstverständlichkeit, eher eine Frage der Ehre ist diese Möglichkeit zu nutzen.

Wir können hier noch mehr als 50 Kunden zitieren und all die persönlichen oder geschäftlichen Motivationen niederschreiben, sie alle ähneln aber dem gleichen Muster – auch in Amerika gibt es Menschen die sich um die Zukunft Sorgen machen ihren persönlichen Beitrag leisten möchten, bis auf, ja bis auf Mike, der schon seit langer Zeit einen Weg gesucht hat die Druckerei wechseln zu können ohne ein Familiendrama auszulösen. Mike’s Onkel Steve betreibt vor den Toren Honolulus eine kleine Druckerei und seit dem Mike sich vor Jahren mit einem Schnellrestaurant selbstständig gemacht hat muss er seine Prospekte, Poster und Speisekarten bei seinem Onkel Steve drucken lassen. Aber Steve ist teuer und zudem unpünktlich bei seinen fest zugesagten Lieferterminen. Das nervt mich schon seit dem ersten Druckauftrag erzählte uns Mike, aber was will man schon gegen seinen eigenen Onkel sagen? Doch als er von der Möglichkeit gehört hatte dass Hagedone Printing die Möglichkeit des klimaneutralen Druckens anbietet hat er gleich seine Chance genutzt und mit dem Argument seine Kunden würden dies von ihm erwarten, die Druckerei gewechselt. Nun bekommt er seine Drucksachen nicht nur günstiger und termingerecht sondern auch noch klimaneutral.

Wie man es auch dreht und wendet, den die Umwelt mit Füßen tretenden Amerikaner haben wir bisher nicht kennen gelernt, aber wir suchen weiter und werden wieder berichten.

 

Sommer, Sonne, Sonnenschein…

25. Juni 2010
von Andreas Weckwert

Das erste Jahr klimaneutrales Drucken auf Hawaii.

Umweltbewusste Amerikaner? Gibt es nicht? – Gibt es! Nach nun mittlerweile einem Jahr können wir, als natureOffice, das aus erster Hand bestätigen. Climate Protection chocolate für $4,00 im Boardshop der United Airlines auf dem Flug von Frankfurt nach San Francisco. Schmeckt nicht besonders aufregend, aber der Schokoladennascher bekommt auf der Verpackung 15 gute Tipps um seine persönlichen CO2-Emissionen zu reduzieren. “Turning off lights when you’re not in the room safes electricity. Using candles is even more romantic.” Oder: “Riding your bike or walking rather than taking your car on short trips reduces your carbon emission and it’s a great exercize too!”. Nach dem langen Flug schnell einen Kaffee bei Starbucks, im aus Recyclingpapier hergestellten Pappbecher auf dem in großen, grünen Buchstaben darauf aufmerksam gemacht wird, dass man mit jedem Kaffee den man kauft etwas gutes für die Umwelt tut.

Nach einem Jahr klimaneutralem Drucken in USA wollten wir uns aber nun selbst ein Bild machen und nahmen dies zum Anlass unseren ersten carbon neutral printer auf Oahu zu besuchen und ihn nach seinen Erfahrungen zu befragen. Hagedone Printing, der größte Rollen- und Bogenoffset Drucker der Inselkette, berichtet voller Stolz von steigenden Umsatzzahlen, interessierten Neukunden, engagierten Mitarbeitern, sinkenden Energiekosten und sogar sehr neugierigen, befreundeten Mitbewerbern.

Nicht zuletzt die Ölkatastrophe hat das Umweltbewusstsein der amerikanischen Bevölkerung geschärft. Sie möchten gerne einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und finden mit dem carbon neutral printing einen leichten Einstieg ins Thema. Wir bleiben am Ball und werden ihnen hierzu bald Weiteres berichten.

 

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder …

25. Mai 2010
von Andreas Weckwert

Wer nicht mit wem spielen darf, ist längst entschieden. Das Parteibuch entscheidet mittlerweile über die Einstellung, was man denken und was man sagen darf. Diejenigen, die in ihrer Grundeinstellung eher das konservative Lager vertreten, müssen aufpassen, nicht all zu schnell in die Ökosozialistenecke gestellt und ausgebremst zu werden. Und andererseits kann sich niemand aus dem linken Spektrum leisten, kritische Fragen zu stellen bzw. Maßnahmen gegen den Klimawandel anzuzweifeln. Ob man Klimaskeptiker ist oder an die Erderwärmung glaubt. Und überhaupt: Was heißt eigentlich Klimaskeptiker?  Gibt es in der Tat jemanden, der bezweifelt, dass es ein Klima gibt und dass sich dieses verändert?

Es wird in der Tat Zeit, dass wir mündige Bürger dem Treiben der Politik, der Interessenverbände, der Lobbyisten und anderen Organisationen kritisch auf die Finger sehen um endlich ein entschiedenes und gemeinsames Handeln zu fordern. Der Klimawandel darf nicht zum Spielball politischer und wirtschaftlichen Interessen werden.

 

Neue Klimaschutz-Chefin kommt aus Costa Rica.

21. Mai 2010
von Alexander Schedler
Generalsekretär Ban Ki Moon hat Christina Figueres zur neuen Chefbeauftragten der Vereinten Nationen für Klimaschutz berufen.
Figueres selbst kommt aus einem Land, dass bis zum Jahre 2021 klimaneutral werden möchte. ”Es gibt kein wichtigeres oder dringenderes Thema, als das Klima auf unserem Planeten für unsere Kinder und Enkel zu schützen”, heißt es in einer Erklärung der neuen Chefin des Uno-Klimasekretariats. Bereits zu den nächsten Verhandlungen unter dem Dach der Vereinten Nationen, die vom 31. Mai bis zum 11. Juni in Bonn statt finden, wird Figueres versuchen, verlorenes Vertrauen zwischen den Wissenschaftlern, dem Weltklimarat, den Regierungen sowie zwischen den Ländern des Nordens und des Südens wiederherzustellen “Wir müssen Vertrauen schaffen, auch wenn das nicht über Nacht geschieht”, so Figueres.
Wie gut ihr das gelingt, werden wir uns vor Ort ansehen. Wir werden über den Klimagipfel in Bonn vor Ort berichten und sie auf dem Laufenden halten.
 

Schutzgebiete gegen Klimawandel

9. April 2010
von Björn

Sie ist nicht topaktuell, aber da es gerade aktuell im WWF-Magazin nochmal erwähnt wird, ein Anlass es auch hier nochmal zu posten. Naturschutzgebiete können die Folgen des Klimawandels kostengünstig verringern. Dies beweist nun eine Studie der Weltnaturschutzunion (IUCN), The Nature Conservancy, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) der Wildlife Conservation Society, der Weltbank und des WWF.


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