Warum Amerikanische Firmen klimaneutral Drucken lassen.
von Andreas Weckwert
Und sie tun es doch. Allen Unkenrufen zum trotz engagieren sich mehr Unternehmen im aktiven Klimaschutz als landläufig angenommen. Von Starbucks, der Schokolade mit den Sparvoschlägen oder den unzähligen Hinweisschilder man möge doch beim Energiesparen mitmachen, haben wir bereits berichtet. Heute wollen wir der Frage nachgehen warum man im Land der großen Freiheit, in dem die persönliche Freiheit und Unabhängigkeit scheinbar über allem steht es dennoch eine wachsende Zahl von Unternehmen gibt die sich, abseits des scheinbaren Mainstreams, für Dinge einsetzen von dem wir in Europa annehmen sie würden den Amerikaner nicht interessieren.
Da ist Timm, ein alt Woodstocker, der am Strand von Waikiki einen keinen Surfshop betreibt und der immer mal wieder eine kleine Anzahl Flyer drucken lässt. Er berichtet uns dass er rein zufällig von der Möglichkeit gehört hat die CO2 Emissionen die bei der Produktion seiner Flyer anfallen zu kompensieren. Und als er hörte, dass die Mehrkosten hierfür grade mal 2,75 Dollar ausmachten hat er gleich noch einen Schwung neuer Visitenkarten mit drucken lassen. Später verriet er uns noch, dass auf seinen alten Visitenkarten immer noch die alte Adresse stand und es nach fast 5 Jahren höchste Zeit für neue wurde. Oder die Life Guard Foundation für die es schon fast eine Selbstverständlichkeit, eher eine Frage der Ehre ist diese Möglichkeit zu nutzen.
Wir können hier noch mehr als 50 Kunden zitieren und all die persönlichen oder geschäftlichen Motivationen niederschreiben, sie alle ähneln aber dem gleichen Muster – auch in Amerika gibt es Menschen die sich um die Zukunft Sorgen machen ihren persönlichen Beitrag leisten möchten, bis auf, ja bis auf Mike, der schon seit langer Zeit einen Weg gesucht hat die Druckerei wechseln zu können ohne ein Familiendrama auszulösen. Mike’s Onkel Steve betreibt vor den Toren Honolulus eine kleine Druckerei und seit dem Mike sich vor Jahren mit einem Schnellrestaurant selbstständig gemacht hat muss er seine Prospekte, Poster und Speisekarten bei seinem Onkel Steve drucken lassen. Aber Steve ist teuer und zudem unpünktlich bei seinen fest zugesagten Lieferterminen. Das nervt mich schon seit dem ersten Druckauftrag erzählte uns Mike, aber was will man schon gegen seinen eigenen Onkel sagen? Doch als er von der Möglichkeit gehört hatte dass Hagedone Printing die Möglichkeit des klimaneutralen Druckens anbietet hat er gleich seine Chance genutzt und mit dem Argument seine Kunden würden dies von ihm erwarten, die Druckerei gewechselt. Nun bekommt er seine Drucksachen nicht nur günstiger und termingerecht sondern auch noch klimaneutral.
Wie man es auch dreht und wendet, den die Umwelt mit Füßen tretenden Amerikaner haben wir bisher nicht kennen gelernt, aber wir suchen weiter und werden wieder berichten.



